Das Projekt "mainstation2010" ist das Herzstück der Designersfair 2010
Wer
vom 18. bis 24. Januar 2010 das Atrium der Designersfair im
RheinTriadem in Köln betritt, erlebt die beeindruckende MainStation,
ein Raum-Konzept, das die Designer Christoph van Bömmel und Katharina
Langer im Atrium des ehemaligen Zentralgebäudes der Deutschen
Reichsbahn umgesetzt haben. Die MainStation liegt zentral als
verbindendes Herzstück der Designersfair im Atrium des RheinTriadems.
Hier ist der Ort zum Starten, Treffen, Fachsimpeln oder einfach nur
Ankommen. Einladende, speziell für die Ausstellung kreierte, Sitzmöbel
sind so gestaltet, dass sie mehrere Sitz- und Ausrichtungsmöglichkeiten
bieten. Die Materialien Schaumstoff und Filz bilden eine offene
Verbindung. Die Eleganz der Raumarchitektur wird durch einen riesigen
Kronleuchter mit 49 kristallinen Papierleuchten betont. Offenheit ist
das große Thema, das die Designer mit dem Raumkonzept umgesetzt haben.
Es lädt ein, zu verweilen und sich von der Atmosphäre gefangen nehmen
zu lassen.
Ein
Kronleuchter inmitten des Artriums hat die Anmutung eines Mobiles und
hält an einer filigranen Metallkonstruktion 49 Leuchtobjekte. Im nahezu
dunklen Raum ist jede Leuchte als Einzelobjekt des Ganzen zu erkennen. Die
einzelnen Leuchtobjekte werden zur beeindruckenden Kronleuchterstruktur
zusammen gefügt. Aber auch einzeln ist das Leuchtobjekt „Zirkonia“ als
Raumleuchte dekorativ effektvoll. Die einzelne Leuchte besteht nur aus
einem Stück gestanzten Bogen Frischfaserkarton. Die natürliche
Transluzenz des Kartons bricht das Licht des
Kompaktsparleuchtmittels weich auf. Der kristalline Körper wird allein
durch Faltung aufgebaut. Die Form umschließt die Lampe nicht ganz,
sondern lässt den Blick frei auf den „Leuchtstab“, der sich optisch
durch seine technische Anmutung gut einordnet und die Facetten des
diamantenhaften Körpers gut zum Leuchten bringt. Rationalität und
Funktionalität sind die dominanten Merkmale eines
Energiesparleuchtmittels.
Durch die Kombination mit dem zarten und
durchscheinenden Material bekommt das Leuchtmittel eine fast
romantische Neuinterpretation.
lightbulb orchestra one
Ein sich selbst
ständig neu komponierender Soundalgorithmus, bestehend aus 10 Strömen,
schafft eine sphärisch kristalline Klanglandschaft. Sie bildet eine
dezente Hintergrunduntermalung, die nur unterschwellig wahrgenommen wird. So füllt der Klang den großen und hohen Raum auf
zarte Weise.